Die "Napalm Death"ler Shane Embury und Jesse Pintado kamen eines Tages, bzw., wie berichtet wird, während einer durchzechten Nacht, auf die Idee, die Metalszene, der offensichtlich zur damaligen Zeit neue Inpulse fehlten, aufzumischen. Erklärtes Ziel war es zunächst, einen Sound zu kreieren, der an Brutalität alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen sollte. Gesagt - getan. ~ Metal Channel aufklappen »
Nach ein paar Sessions schnappten sie sich den Schlagzeuger Nick Barker (damals "Cradle Of Filth") und machten sich sogleich ans Werk. Proben hielten sie für überflüssig und auch dem Drummer Nick mussten keine Anweisungen gegeben werden. Dieser fragte nur kurz, was er denn spielen solle und zog dann das ganze Album in einem Stück durch. Jetzt fehlte nur noch eine Kleinigkeit - die Vocals.
Dazu wurde "Hypocrisy"-Sänger Peter Tägtgren rekrutiert, dessen Stimme dann auch gleich ohne weitere Bearbeitung auf Tape gequetscht wurde. Heraus kam dann die krasse "Pleasures Pave Sewers"-Scheibe, die es dem geneigten Hörer ganz schön einschenkt. Die Erfahrung der Mitwirkenden in ihren Hauptbands machte das Album trotz des improvisierten Enstehungsprozesses zu einer runden Sache und gab den Fans von grindigem brutalem Death-Sound das, wonach sie lechzten.
Live sind die Herren bis auf ihre legendäre Performance in Wacken (2000) vor 20.000 Fans nicht zu sehen. Bald darauf wurde das Folge-Album "Hate Breeds Suffering" eingespielt bzw. eingeprügelt und erschien Anfang 2002. Wie zu erwarten, wieder eine derbe High-Speed-Attacke, die so manch andere Death-Metal-Band als Weichei-Popper erscheinen lässt.
Line-Up - Peter Tägtgren - vocals, Jesse Pintado - Guitars, Shane Embury - Bass, Nick Barker - Drums