Um 1989 formierte sich die Gruppe "For You", die alsbald ihren Namen in EN VOGUE ändern sollte. Mitglieder des Quartetts waren die Sängerinnen Cindy Herron, Maxine Jones, Dawn Robinson und Terry Ellis. Der Stil der Gruppe war eine interessante Mischung aus R&B und Soul, kombiniert mit raffinierten Nuancen des New Jack Swing und Hip Hop. Das Debütwerk "Born To Sing" erschien im Jahr 1990 und erreichte auf Anhieb Platinstatus. ~ Katina Kampardina aufklappen »
Verantwortlich dafür war vor allem die Singleauskopplung "Hold On", die es ohne Umwege auf Platz 2i der US-Singlecharts schaffte und der Gruppe zum Durchbruch verhalf. Besonders interessant, und auch heute noch ungewöhnlich, war das gesamte Gruppen-Image der Band. Keine übernahm den Job der Frontfrau, stattdessen standen alle gleichermaßen im Vordergrund. Im Jahr 1992 erschien, nach dem Album "Remix To Sing" (1991), das zweite Werk der Gruppe und wurde unter lauten Beifallsbekundungen seitens der Fachpresse und Fans bestens aufgenommen.
Insgesamt war das Album kommerziell ein voller Erfolg. Das Drittwerk der mittlerweile etablierten Künstlerinnen "Funky Divas" überraschte und beeindruckte primär durch ein noch facettenreicheres musikalisches Spektrum als sein Vorgänger. EN VOGUE zeigten sich experimentierfreudig und kombinierten sowohl Rock-, Pop- als auch Reggae-Sounds in ihren Songs miteinander. Im folgenden Jahr veröffentlichte das Quartett - in Zusammenarbeit mit den Rapperinnen von SALT'N'PEPA - den legendären Hip-Hop Track "Whatta Man"(1993). Dann verließ Dawn Robinson die Gruppe und die verblieben Damen waren gezwungen die nächsten Jahre als Trio zu verbringen.
"EV3"(1997), das dritte Studioalbum wurde, entgegen aller Erwartungen, ebenfalls erfolgreich. Erst im Jahr 2001 wurde, mit Amanda Cole, wieder ein viertes Mitglied die die Formation aufgenommen. Allerdings verließ daraufhin die Sängerin Maxine Jones die Gruppe, um sich mehr um ihre kleine Tochter zu kümmern. 2008 sollte sich die Gruppe wieder in ihrer Originalbesetzung zusammenfinden, und betrat bereits wieder gemeinsam die Konzert- und Festivalbretter, die die Welt bedeuten.