"Debauchery" (übersetzt: "Ausschweifung") starteten 2001 mit ihrem ersten "Zombie" genannten Demo. Zu dem Zeitpunkt trugen sie noch den vornehmen Namen "Maggotcunt", was sich 2003 änderte, nachdem der dort enthaltene Song "Butchered Zombies" in ihre erste CD-Aufnahme "Kill Maim Burn" eingeflossen war. ~ Metal Channel aufklappen »
Im Sommer des Jahres konnte man sie im aus Dani, Eri, Marco und Thomas bestehenden Line-Up auf Tour zusammen mit "Hate Plow", einem Nebenprojekt von "Cannibal Corpse"- und "Malevolent Creation"-Mitgliedern, erleben. Ende des Jahres supporteten sie "Napalm Death". 2004 standen die Aufnahmen für "Rage Of The Bloodbeast" an, denen sich in den kommenden eineinhalb Jahren eine Reihe von Shows (aber keine Tour) sowie mehrere Umbesetzungen anschlossen. Die Gitarristen- und Bassisten-Haltbarkeitsdauer betrug in dieser Zeit ca. drei Monate. Chris hatte eine Haltbarkeitsdauer von einem halben Jahr, in dem er mit seiner nicht unbedingt schlanken Figur (180 kg Lebendgewicht) dem Publikum einheizte.
2005 wurde es Zeit für die nächste Scheibe, die in Form von "Torture Pit" das Licht der Welt erblickte. Im Herbst tourten sie zusammen mit "Six Feet Under", einem ihrer Vorbilder. Internen Umbesetzungen folgten 2006 die europäische "Dismember Tour" sowie das "Queens of Metal Festival", auf dem Dani Thomas während des Auftritts mit Schlägen angriff - somit sein Abschied aus der Band. Neue Besetzung - neue CD ("Back In Blood") - neues Label waren die nächsten Schritte. "Back In Blood" wartete mit elf regulären Titeln und sieben Cover-Songs auf. Sie kam im März 2007 als Doppel-CD und dann als Neuauflage mit geändertem Artwork, aber gleichem Inhalt, als Einzel-CD Ende Mai auf den Markt.
Musikalisch werden "Debauchery" oft mit ihrem Vorbild "Six Feet Under" verglichen bzw. schon mal als SFU-Klon bezeichnet. Somit ist auch ihr Sound umschrieben - druckvoller gut gespielter Death-Metal, meistens im Mid-Tempo-Bereich gehalten und mit perfekter Staubsaugerstimme. Wie der Band-Homepage (die natürlich komplett in englisch gehalten ist, wie es sich für eine Band aus Stuttgart gehört...) zu entnehmen ist, sind die Texte u.a. vom Spiel "Warhammer" und von Tolkiens "Herr der Ringe" inspiriert. Zu den Standardaccesoires bei ihren Selbstpräsentationen gehört neben Kettensägen und ähnlichen Werkzeugen grundsätzlich Kunstblut, das nicht gerade sparsam dort verteilt wird, wo es verteilt werden kann.
Line-Up - Oliver - Schlagzeug, Thomas - Gesang, Yoshi - Gitarre, Simon - Gitarre, Marc - Bass